fahrzeug · 2 Min. Lesezeit
TÜV abgelaufen: Was wirklich passiert
Ab Tag 1 nach TÜV-Ablauf droht ein Bußgeld. Ab 8 Monaten ein Punkt. Was du wissen musst.
10. März 2026
Die TÜV-Plakette ist abgelaufen. Vielleicht seit einer Woche, vielleicht seit zwei Monaten. Viele denken: "Passiert schon nichts." Bis zur Verkehrskontrolle.
Die Bußgelder — gestaffelt nach Überziehung
Es gibt keine Schonfrist. Ab dem ersten Tag nach Ablauf fährst du ohne gültige HU.
Alle 24 Monate (PKW)
Die Hauptuntersuchung ist alle 24 Monate fällig. Bei Neuwagen: erstmals nach 36 Monaten. Der Termin steht auf der Plakette am Kennzeichen — Monat oben, Jahr in der Mitte.
Quelle: §29 StVZO
Die Bußgelder steigen mit der Überziehung: 2-4 Monate überzogen: 15 Euro. 4-8 Monate: 25 Euro. Über 8 Monate: 60 Euro und 1 Punkt in Flensburg.
Das größere Risiko: Versicherung
Bei einem Unfall mit abgelaufenem TÜV wird es teuer. Die Haftpflichtversicherung zahlt zwar den Schaden des Unfallgegners — kann dich aber in Regress nehmen, wenn der TÜV-Mangel unfallursächlich war. Die Kaskoversicherung kann die Leistung kürzen.
Wer ein Fahrzeug ohne gültige HU führt, handelt ordnungswidrig. Bei einem Unfall kann die Versicherung prüfen, ob ein bei der HU erkennbarer Mangel zum Unfall beigetragen hat.
§23 StVG
Was bei der HU nach Überziehung passiert
Ab 2 Monaten Überziehung wird eine vertiefte Prüfung (Ergänzungsuntersuchung) fällig. Die kostet 20% mehr als die normale HU. Das spart man sich, wenn man rechtzeitig zum TÜV geht.
Termin nicht vergessen
Der nächste TÜV-Termin steht auf dem Prüfbericht und auf der Plakette. Trotzdem vergessen ihn viele — weil 24 Monate eine lange Zeit sind und der Termin in keinem Kalender steht.
Was Casekeeper damit tut
Casekeeper erkennt den TÜV-Termin aus dem Prüfbericht und erinnert dich rechtzeitig. Kein Bußgeld, kein Punkt, keine vertiefte Prüfung.
Der Fristenwächter
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